Forschungsinitiativen
Zum Wohle der Patient*innen.

Die an der Universitätsklinik für Urologie kontinuierlich durchgeführte Forschungstätigkeit beinhaltet verschiedenste Teilgebiete des Faches, wobei in den letzten Jahren, nicht zuletzt aufgrund weltweit rasanter Fortschritte in der medikamentösen Krebsbehandlung bereits metastasierter Tumore, ein eindeutiger Schwerpunkt in den Bereich der uro-onkologischen Forschungsaktivität gelegt wurde. Diesbezüglich umfasst die Bandbreite unter anderem Prostata-, Nieren-, Harnblasen-, Penis- und Hodenkrebs.

Im Zuge unserer Forschungsaktivitäten können wir unseren Patient*innen auch die Teilnahme an internationalen Studien mit vielversprechenden und innovativen Therapieansätzen ermöglichen.


Die MoonRISe-1 zielt auf Patient*innen mit intermediärem Risiko bei nicht muskelinvasivem Blasenkarzinom (IR-NMIBC) und positiven FGFR-Status ab. Hier wird ein intravesikales TAR-Device gegen den SOC (MMC) prospektiv und randomisiert getestet.
Wir konnten insgesamt 11 Patient*innen (2x TAR, 9x MMC) einschließen und sind somit das führende Zentrum in Österreich.

VEKTOR ist eine prospektive, randomisierte, monozentrische Nichtunterlegenheitsstudie, die den direkten Vergleich der operativen Verfahren TUR-P, HoLEP und Rezūm™ zur Behandlung des BPS unternimmt. Ziel ist es, die Wirksamkeit, Sicherheit und Auswirkung auf Lebensqualität, Sexualfunktion und Reoperationsraten dieser drei Verfahren zu vergleichen. Zielgruppe sind alle Patienten mit BPS mit OP-Indikation und einem Prostatavolumen von 30–80 ml.

PJBCa dient zur systematischen Erfassung des Krankheitsverlaufs bei Patient*innen mit Urothelkarzinom zur Verbesserung von Diagnose und Therapieentscheidung.


